Rundgang durch Lüdinghausen
Alle Stationen zu unserem Rundgang durch Lüdinghausen finden Sie in unserem Plan (PDF-Dokument).
Burg Lüdinghausen
Burg Lüdinghausen
Die Burg Lüdinghausen, heute sozio-kulturelles Zentrum, geht auf eine Anlage aus dem Hochmittelalter zurück.
Den Renaissance-Südflügel mit der wappengeschmückten Fassade ließ Domdechant Gottfried von Raesfeld (Büste am nördlichen Ausgang der Vorburg) 1573 errichten.
Die Vorburg der Burg Lüdinghausen, das sogenannte Bauhaus, stammt aus dem Jahre 1569, in dem 1906 errichteten Torhaus ist eine ADAC-Fahrradstation untergebracht.
Bauhaus der Burg Lüdinghausen
Bauhaus der Burg Lüdinghausen
Auf der östlich gelegenen Vorburg der Burg Lüdinghausen befindet sich das Bauhaus, das im Jahre 1569, nach einem durch Blitzschlag ausgelösten Brand, neu aufgebaut wurde.
Das Bauhaus war ein Wirtschaftsgebäude der Burg, in dem alle anfallenden Werksarbeiten durchgeführt und Vorräte gelagert wurden. Von dem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert ist heute nur noch die Schauseite als wuchtiger Dreistaffelgiebel mit muschelförmigen Aufsätzen (Halbrädern) und Löwenköpfen erhalten.
Über dem ehemaligen Einfahrtstor befindet sich ein Wappen mit einer nicht mehr lesbaren Inschrift. Bei dem heutigen Gebäude handelt es sich um einen auf den alten Fundamenten errichteten Bau aus dem 19. Jahrhundert.
Der Kapitelweg
Der Kapitelweg
Den Kapitelweg entlang - das auf dem jenseitigen Ufer der Vischeringschen Stever gelegene St. Antonius-Kloster (2, seit 1896, heute städtisches Gymnasium und Altenheim) passierend - gelangt man nach dem Überqueren der Klosterstraße zur Burg Vischering.
Burg Vischering
Burg Vischering
Burg Vischering (3, 1271 erstmals erwähnt). Die ursprüngliche Zwei-Insel-Anlage mit dem Gräftensystem ist noch weitgehend erhalten (Ringmantel, Ende 13. Jh.; Torhaus, 1519; Auslucht, 1622; Kapelle, 1495).
Die Burg beherbergt das Münsterland-Museum des Kreises Coesfeld mit breitem Spektrum wechselnder kultureller Veranstaltungen.
Evangelische Kirche
Evangelische Kirche
Von der Vorburg führt der Weg wieder zurück zur Klosterstraße.Es geht weiter nach links zur Brücke mit einer Nepomuk-Statue, einem Heiligen, der für die Wahrung des Beichtgeheimnisses in den Tod gegangen sein soll.
Einige Meter dahinter liegt die evangelische Kirche (4), die 1858 geweiht wurde.
Blaudruckerei
Blaudruckerei
Links von der T-Kreuzung befindet sich eine Blaudruckerei (5), nach rechts führt der Weg in die Stadt.
Gebäude mit den Holzschnitzereien
Gebäude mit den Holzschnitzereien
Das vorspringende gelbe Haus auf der rechten Straßenseite gehört zu einer ehemaligen Stadttoranlage, dem Münstertor. Wenige Häuser weiter ist noch ein typisches Lüdinghauser Ackerbürgerhaus mit dem scheunenartigen Eingangstor zu sehen.
Das repräsentative Gebäude mit den Holzschnitzereien (6) daneben wurde von 1925 bis 1977 als Internat für Jungen genutzt.
Hermannstraße
Hermannstraße
Nach der Ampel gelangt man weiter links herum in die Blaufärbergasse (benannt nach einer ehemals dort liegenden Färberei), dann rechts in die Hermannstraße (7), deren kleine Häuser charakteristisch für die ursprüngliche Bebauung sind.
Seitlich am Haus hinter dem Mahnmal, das zum Gedenken an die zur Zeit der Nationalsozialisten nahezu völlig ausgelöschte jüdische Gemeinde errichtet worden ist, verweist eine Tafel auf den früheren Standort der Synagoge. Vorbei an der Volksbank mit der Plastik Tom Taler, einem Jungen, der seinen heruntergefallenen Groschen vermisst, kommt man zur Kirchstraße.
Marktplatz
Marktplatz
Vom Nysaplatz (polnische Partnerstadt seit 1993) aus stößt die Kleine Münsterstraße auf den Marktplatz (8) mit dem bronzenen Marktbrunnen, auf dem die wechselvolle Geschichte von Lüdinghausen dargestellt wird.
Unweit davon zeigt eine Bronzetafel das Bild des Lüdinghauser Marktes mit der Marktpumpe zu Beginn dieses Jahrhunderts, der benachbarte blaue Bogen trägt den Titel "Eisenkraut".




